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China: Interaktion zwischen Autor und Leser von eBooks soll normiert werden

In China wurden lt. dem CEO von Guokr, einer Shanghaier E-Publishing-Firma, der auch Vorsitzender des Shanghaier Verbandes der E-Publisher ist, die ersten Standardspezifikationen für eBooks erarbeitet und in einer Erstversion an die entsprechenden Stellen zur Begutachtung übergeben.

In diesen Spezifikationen werden nicht nur Hardware-seitige Normen festgelegt, sondern vor allem Normen für das interaktive Lesen von digitalen Büchern definiert. “Bislang war unsere Definition von eBook (电子书), dass man vom Verlag den Content des Buches bekommt und diesen dann digitalisiert. Die jetzigen Normen unterscheiden sich von den dieser traditionellen Definition eines eBooks: Wir konzentrieren uns dabei auf die Web2.0-Interaktion. Das eBook wird zu einem Medium, das Autor und Leser direkt in Verbindung setzt und miteinander verlinkt: Der Leser kann kommentieren und an der Entwicklung der Handlung teilhaben. Sobald dieser Prozess normiert ist, wissen die eBook-Verlage, wie sie ihren Server aufsetzen müssen sowie andre sehr konkrete Fragen der Abwicklung.”

Shanghai ist einer der florierendsten Märkte  für E-Publishing in China. GuoKr, dass zur Shanda-Gruppe gehört, hat heuer bereits 100 Mio RMB in Hardware, Plattform, Server und andre Infrastrukturen investiert.

Im Moment werden  über Shandas eBook-Reader Bambook 20% mehr an eBooks downgeloadet als über PCs. Im nächsten Monat wird GuoKr gemeinsam mit Qualcomm das ersten farbige eBook auf den Markt bringen.

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