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Maulkorb für die Printmedien

Nachdem das Internet bereits an die Kandare genommen wurde, müssen nun auch die chinesischen Printmedien die Verbreitung von “falschen” Nachrichten unterbinden.

In einer von der General Administration of Press and Publication (GAPP) am 10. 11. 2011 veröffentlichten Meldung dürfen Journalisten  Meldungen, die aus dem Internet oder von SMS-Botschaften stammen, nicht in ihren Artikeln verarbeiten, ohne sie vorher auf Richtigkeit verifiziert zu haben. Die Journalisten müssen zumindest zwei Quellen für “kritische” News angeben und im Zuge ihrer Recherche persönlich Interviews führen. Falsche Nachrichten müssen korrigiert und Entschuldigungen publiziert werden. Schwere Verstöße gegen diese Regelungen können zu einem vorübergehenden oder vollkommenen Entzug der staatlichen Lizenz für ein Printmedium führen.

Die Regelungen im Einzelnen auf Chinesisch hier.

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